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PraxisKlinik Dr. med. Anita Rütter
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Pilzinfektionen

Pilzinfektionen, die Haut, Haare und Nägel betreffen, werden unter dem Fachbegriff „Tinea“ oder „Mykosen“ zusammengefasst. Eine umfassende Untersuchung ist zur Abgrenzung von bakteriellen Erkrankungen wichtig. Grundsätzlich sich jeder mit einer Pilzinfektion anstecken. Besonders betroffen sind jedoch vor allem Diabetiker, Patienten mit Durchblutungsstörungen oder Menschen mit entzündlichen Hauterkrankungen.

Hautpilzerkrankungen (Dermatomykosen)

Eine Ansteckung mit Pilzen kann überall auf der Haut auftreten. Pilze gentwickeln und vermehren sich jedoch bevorzugt in feucht-warmer Umgebung. Häufig betroffen sind Füße sowie Hautfalten (in der Leistenregion und bei Frauen zum Beispiel in der Falte unter der Brust) oder der Kopf (Schuppen).

Nagelpilz (Onychomykosen)

Nagelpilz an Füßen oder Händen ist sehr hartnäckig und breitet sich unbehandelt auf das umliegende Hautgewebe aus. Die Ansteckungsgefahr ist beispielsweise in öffentlichen Schwimmbädern, Fitness-Studios oder öffentlichen Duschen (wie in Sportvereinen) höher als woanders.

Behandlung: Medikamente

Pilzinfektionen werden mit Antimykotika (Antipilzmitteln) behandelt. Sie können je nach Befund in Tablettenform oder als Salben, Lösungen oder Cremes angewendet werden.